Drei Fragen an Torsten Franke, Vorsitzender der BuFa-FFZ
Herr Franke, warum wurde die BuFa-FFZ gegründet?
Torsten Franke: „Die Branche der Flurförderzeuge war unseres Erachtens bisher nicht ausreichend für seine Fachkräftelaufbahn, Fachkräftegewinnung und -sicherung organisiert und tätig, im Gegensatz zu schon langjährigen und erfolgreichen Aktivitäten der Land- und Baumaschinenhändler, des Handwerks oder auch der KFZ-Branche. Als technologienahe Branche haben wir nun die Chance, im LandBauTechnik-Bundesverband, einem der Spitzenverbände im Handel und im Handwerk, Beruf und Bedarf als Unternehmer aktiv mitzugestalten. Wir möchten unsere Fachexpertise aktiv in das neue Berufslaufbahnkonzept einbringen. Genau das wird mit der neuen Fachgruppe nun mit gebündelter Fachexpertise und gemeinsamer Interessensvertretung der Fall sein.“
Worin liegen die Vorteile für die Mitglieder?
Torsten Franke: „Die Fachgruppe kann über die für uns überlebenswichtige Berufsbildung hinaus viele mögliche Vorteile für die Mitglieder schaffen, wie etwa: exklusiver Zugang zu Markt- und Zufriedenheitsanalysen, einer brancheneigenen Tagung, wie sie nun zum ersten Mal bei und mit der Firma Durwen stattfinden wird, aber auch Muster AGB für Händler, Arbeitskreisen mit Herstellergesprächen, Hilfen für die Aus- und Weiterbildung sowie Arbeitshilfen und Leitfäden. Als Bundes-Fachgruppe im LandBauTechnik-Bundesverband haben wir nun außerdem eine adäquate Vertretung im Zentralverband des Deutschen Handwerks in Berlin und bei der Berufsgenossenschaft BGHM und werden mit unseren Belangen gehört. Damit das dauerhaft erfolgt, sind wir als Unternehmer jedoch, wie in anderen Branchen auch, selbst verantwortlich, diese Bundes-Fachgruppe durch viele Mitglieder stark zu machen. Sonst wird uns niemand wahrnehmen. So können wir als Branche selbst mitgestalten und etwas erreichen, was maßgeblich ist.“
Vor welchen Herausforderungen steht die Branche aktuell?
Torsten Franke: „Herausforderungen gibt es viele: Fachkräftemangel, Kostendruck und bürokratische Hindernisse sind nur einige Schlagworte. Dennoch gibt es auch eine Reihe an Chancen: die immer schneller um sich greifende Digitalisierung und eine qualifizierte Mannschaft bietet uns als Handel und Handwerk nämlich zudem die Möglichkeit zu wachsen, Prozesse zu beschleunigen und damit Freiheiten zu gewinnen. Präziser Service, schnell und nahe am und beim Kunden, das wird das Maß der Dinge für die Zukunft sein und dazu braucht es eine starke Branche. Hierzu gehört auch ein Nachwuchs im Serviceleiter- und Meisterbereich, den wir angehen.“
(Quelle: LandBauTechnik-Bundesverband)
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