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Produktportfolio von Linde Material Handling - Bild: Linde Material Handling
20.06.2025

Ganzheitliche Automatisierung mit neuen Fahrzeugen

Intralogistikspezialist Linde Material Handling (MH) bringt weitere automatisierte Fahrzeuge auf den Markt und schließt damit die Runderneuerung seines Produktportfolios ab. Ein Highlight ist der automatisierte Kombi-Schmalgangstapler Linde K-MATIC k:

Pascal Kuster, Sales Trainer Automated Guided Vehicles bei Linde MH, erklärt:
„Werden im Hochregal ausschließlich Vollpaletten ein- und ausgelagert, gibt es mit diesem Gerät für unsere Kunden keinen Grund mehr, ein manuelles Fahrzeug anzuschaffen.“

Neu auf den Markt kommen außerdem der Schubmaststapler Linde R-MATIC k und der Gegengewichts-Hochhubwagen Linde L-MATIC AC k mit freitragenden Gabelzinken. Sie alle entstehen in Serienfertigung und zielen darauf ab, Automatisierungsprojekte mit Linde MH noch lohnender zu machen, indem sie die Planungs- und Implementierungszeiten verkürzen und für mehr Effizienz und geringere Kosten sorgen.  

Pascal Kuster verspricht:
„Mit den neuen Modellen sowie dem bereits eingeführten automatisierten Hochhubwagen Linde L-MATIC HD k und der rein automatisierten, kompakten Variante Linde L-MATIC core wird die Automatisierung von Materialflussprozessen für unsere Kunden einfacher, kostengünstiger, servicefreundlicher und noch flexibler erweiterbar.“ 

Dabei bilden qualitativ hochwertige, energieeffiziente und einfach zu programmierende FTS und AMR den „Werkzeugkasten“, aus dem sich die Automatisierungsplaner von Linde MH bei der Konzeptentwicklung bedienen.

Kuster betont:
„Unsere neuen Fahrzeuge spielen als Teil der Automatisierungslösung eine wichtige Rolle. Ebenso erfolgsentscheidend sind jedoch eine gute Planung und Vorbereitung des Projekts. Denn unsere Kunden investieren in eine Lösung und nicht in ein Produkt!“

Notwendige Voraussetzung jeder Automatisierung sei die Standardisierung der Prozesse. Bedacht werden müsse außerdem, dass sich Prozesse mit manuellen Fahrzeugen nicht in jedem Fall eins zu eins mit den entsprechenden automatisierten Fahrzeugmodellen abbilden lassen.

Ein Beispiel: Bisher hat der Fahrer eines Schubmaststaplers auch den Streckentransport vom Wareneingang zum Hochregal übernommen. Mit Automatisierung ist es jetzt effizienter, für diesen Teilprozess einen automatisierten Hochhubwagen einzusetzen, um den Durchsatz zu steigern und die Kosten der umgeschlagenen Paletten pro Stunde zu optimieren.  

Linde MATIC k: Neue Fahrzeuggeneration für effiziente Automatisierung  

Je größer das Produktportfolio, desto mehr Optionen stehen zur Verfügung, um für die individuellen Kundenanforderungen passgenaue Automatisierungslösungen zu entwickeln. Darauf setzt Linde MH mit dem umfangreichsten Fahrzeugangebot im Branchenvergleich. In der Königsklasse der Lagertechnik setzt der Linde K-MATIC k ein starkes Ausrufezeichen.

Mit 1,5 Tonnen Tragfähigkeit und einer maximalen Hubhöhe von 14,5 Metern ist der Kombi-Schmalgangstapler auf eine bestmögliche Nutzung der verfügbaren Lagerkapazitäten ausgelegt.

Pascal Kuster erklärt:
„Da das Gerät zu einem guten Teil im Regalgang unterwegs ist, macht der Einsatz eines automatisierten Fahrzeugs besonders viel Sinn. Die Mitarbeitenden können auf diese Weise Tätigkeiten mit höherer Wertschöpfung übernehmen.“  

Eine Idealbesetzung für die automatisierte Nachschubversorgung im Breitgangregal ist der Schubmaststapler Linde R-MATIC k. Es gibt drei Modelle mit Tragfähigkeiten bis 2,3 Tonnen. Um die Fahrzeuge möglichst gut für die individuellen Kundenanforderungen zu konfigurieren, steht eine große Auswahl modularer Mastvarianten zur Verfügung, die auf eine maximale Hubhöhe von zehn Metern reichen. Automatisierte Shuttle- bzw. Storage-Lösungen runden das Angebot der erweiterten Fahrzeugpalette ab.  

Innovative Technik steigert die Produktivität  

Sowohl Schmalgangstapler als auch Schubmaststapler navigieren mit modernster Reflektor-Technologie. Sie verfügen über ein sensorbasiertes Paletten-Positionierungs-System mit „intelligenten“ Gabelzinken, um qualifizierte Ladungsträger wie Europaletten, Gitterboxen oder CHEP-Paletten präzise ein- und auszulagern. Dabei erkennt das System nicht nur, ob der Regalplatz frei ist, sondern auch, ob sich Hindernisse im Weg befinden.

Sind Paletten nicht korrekt ausgerichtet, werden die Gabelzinken justiert. Zudem kontrolliert das System, ob die Ware exakt im Regal abgelegt ist, bevor die Gabelzinken aus dem Ladungsträger gezogen werden. Die Energieversorgung der Fahrzeuge erfolgt wahlweise durch Blei-Säure-Batterien oder Lithium-Ionen-Batterien der neuesten Generation für größtmögliche Energieeffizienz.

Beide Batteriearten lassen sich mit allen verfügbaren manuellen bzw. automatischen Ladeoptionen kombinieren. Ein übersichtlicher, farbiger Touchscreen vereinfacht die Kommunikation zwischen Mensch und Maschine und erleichtert die Eingabe von Steuerbefehlen.

Für ein Höchstmaß an betrieblicher Sicherheit sorgen zahlreiche Standard-Ausstattungsmerkmale wie 360-Grad-Scanner, Emergency-Stop-Schalter oder Leuchten und akustische Signale. Sie lassen sich um optionale Funktionen ergänzen. Dazu zählen 2D-Vorhanglaser oder weitere Lichtlösungen wie BlueSpot und Red Warning Lines.  

Integrierte Softwareplattform MATIC:move  

Alle neuen Fahrzeuge sind Inhouse-Entwicklungen und zielen darauf ab, die zentralen Intralogistikprozesse als durchgängige Lösung abzubilden. Schmalgangstapler und Schubmaststapler agieren deshalb digital vernetzt mit den Hochhubwagen-Varianten.

Die Steuerung der automatisierten Geräte erfolgt über die Softwareplattform Linde MATIC:move (bzw. MATIC:move+) mit einheitlicher Bedienoberfläche für Echtzeit-Monitoring, die Anzeige offener Aufträge, vorausschauende Wartung und die standardisierte Anbindung an WMS- und ERP-Systeme.

Über den Linde Warehouse Manager lassen sich automatisierte und manuelle Fahrzeuge überdies vernetzen und in Assistenzsysteme für betriebliche Sicherheit, wie den Linde Safety Guard, integrieren.  

Linde-MH-Automatisierungsexperte Pascal Kuster führt aus:
„Ein wesentlicher Erfolgsfaktor ist jedoch die Zusammenarbeit mit unseren Kunden. Wir unterstützen die Verantwortlichen bereits in der Konzeptphase, standardisieren Prozesse, definieren klare Zielwerte (KPIs) und simulieren den Materialfluss in unserem digitalen Zwilling. Damit legen wir eine solide Basis für erfolgreiche Projektabschlüsse und eine schnelle Amortisation.

Und nach der Inbetriebnahme sichern unsere erfahrenen Servicetechniker und die hohe Dichte unseres Vertriebs- und Servicenetzwerks, dass sich die Kunden auf schnelle Reaktionszeiten bei Wartungen und Reparaturen verlassen können.“

(Quelle: Linde Material Handling)

Schlagworte

AMRAssistenzsystemeAutomatisierungEntwicklungFTSIntralogistikLagertechnikLithium-Ionen-BatterieLogistikMaterialflussMonitoringSchubmaststaplerSensorSoftwareStaplerSteuerungTransport

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