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Zum fünften Mal in Dortmund vergeben: die „Best in Intralogistics“-Zertifikate. - Bild: IFOY AWARD/Thomas Willemsen
31.03.2025

IFOY AWARD 2025: „Best in Intralogistics“-Zertifikate vergeben

Im Rahmen der Eröffnung des Test Camp Intralogistics (26. und 27. März) haben die Organisatoren des International Intralogistics and Forklift Truck of the Year (IFOY) Award in Dortmund die „Best in Intralogistics“-Zertifikate 2025 vergeben.

Vertreter von insgesamt 15 Unternehmen nahmen ihre Urkunden in Halle 3 der Messe Dortmund aus den Händen von Jan Drömer, Vorstandsvorsitzender des VDMA-Fachverbandes Fördertechnik und Intralogistik, entgegen.

Diese Unternehmen dürfen das Siegel künftig für ihre nominierten Innovationen nutzen: aluco, Blickfeld, ecoro, enabl, EP Equipment Germany, Exotec, Filics, Geekplus Europe, HUBTEX, Interroll, Jungheinrich, Logitrans, PLANCISE, STILL und Verity.

Das „Best in Intralogistics“-Siegel wurde vor sieben Jahren eingeführt, um den hohen Innovationsgrad der für den IFOY Award nominierten Produkte und Lösungen sichtbar zu machen.

Die geschäftsführende Jury-Vorsitzende Anita Würmser, erklärte:
„Wer sich mit einer Innovation für den IFOY AWARD bewirbt, muss sich nach der Nominierung dem dreiteiligen Audit in Dortmund stellen. Nur wer dieses erfolgreich absolviert, darf das Best-in-Intralogistics-Siegel tragen.“ 

Strenges Prüfverfahren im IFOY Audit

Das Ifoy Audit wurde 2025 zum fünften Mal in der Messe Dortmund durchgeführt. Es besteht aus mehreren Testreihen, deren Ergebnisse den 25 Jurymitgliedern – führenden Logistik-Fachjournalisten aus aller Welt – bei der Auswahl der Sieger als Entscheidungsgrundlage dienen.

Dabei werden die nominierten Innovationen nie direkt miteinander verglichen, sondern stets im Kontext aktuell vergleichbarer Marktlösungen bewertet. So wird ein objektives Urteil über Leistungsfähigkeit und Innovationsgrad sichergestellt.

Das dreistufige Prüfverfahren im Detail:

Der erste Schritt: der Ifoy Innovation Check. Dieser wissenschaftliche Check wird vom Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik (IML) in Dortmund sowie den Lehrstühlen für Technische Logistik an den Universitäten Dresden und München und dem Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA) in Stuttgart durchgeführt. Die Wissenschaftler bewerten Marktrelevanz, Kundennutzen, technische Ausführung und Innovationsgrad der Finalisten und prüfen die Herstellerangaben auf ihre Richtigkeit.

Der zweite Schritt: Praxisbeurteilung und IFOY Test. Der zweite Teil des Audits umfasst Tests und Befragungen, die vom Intralogistikexperten Theo Egberts durchgeführt werden. Die Geräte durchlaufen dabei das umfassende Ifoy Testprotokoll mit rund 80 Kriterien, die unter anderem Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit, Energieeffizienz, Sicherheit und Ergonomie bewerten.

Der dritte Schritt: das Juryvotum. Dabei stimmen die Jurymitglieder über die Sieger ab. Die finale Bewertung basiert auf den Ergebnissen des Innovation Checks, den Testergebnissen sowie den eigenen Eindrücken der Juroren.
Feierliche Preisverleihung im Juli

Wer 2025 die begehrten Trophäen des IFOY Award – auch bekannt als „Oscar der Intralogistik“ – mit nach Hause nehmen darf, wird noch nicht bekannt gegeben. Das Geheimnis wird erst bei der IFOYAward Night am 3. Juli 2025 im Dortmunder Phoenix des Lumières gelüftet.

(Quelle: Ifoy Award)

Schlagworte

AutomatisierungFördertechnikFTSInnovationenIntralogistikLogistikMaterialflussNachhaltigkeitProduktionUnternehmen

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