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Die MHP-Studie belegt, dass induktives Laden ein echter Effizienztreiber in der modernen Produktionslogistik ist. - © Kuka
12.09.2024

Induktives Laden erhöht Produktivität von FTS um 50 Prozent

MHP Studie belegt: Induktives Laden erhöht Produktivität von FTS um 50 Prozent

Eine aktuelle Studie von MHP – A Porsche Company in Zusammenarbeit mit PohlCon zeigt eindrucksvoll, wie durch den Einsatz von induktivem Laden die Produktivität von fahrerlosen Transportsystemen (FTS) in der Logistik um bis zu 50 Prozent gesteigert werden kann. Diese Ergebnisse unterstreichen die transformative Wirkung dieser Technologie auf die Effizienzsteigerung in der modernen Produktionslogistik.

Im Zuge der fortschreitenden Automatisierung in der Produktionslogistik stehen Unternehmen vor der Herausforderung, die Effizienz von fahrerlosen Transportsystemen (FTS) zu maximieren. Bisher werden diese Systeme häufig in separaten Ladezonen aufgeladen, was zu unproduktiven Standzeiten führt. Ziel der MHP-Studie war es, anhand eines realen Optimierungsszenarios in einem mittelständischen Produktionsbetrieb die Vorteile prozessintegrierter Ladepunkte durch induktive Punktladesysteme wie Wiferion gegenüber konventionellen Ladezonen aufzuzeigen.

Die Studie verglich zwei Ladestrategien: eine traditionelle Variante mit separaten Ladezonen und eine innovative Methode, bei der Ladepunkte direkt in den Produktionsprozess integriert wurden. Das Ergebnis war eindeutig: Durch das In-Process-Charging konnte die Produktivität der AGV-Flotte um beeindruckende 50% gesteigert werden. Ein zweites Szenario ging von einem konstanten Durchsatz aus. Hier konnte die Flottengröße um 30 % reduziert werden, was zu erheblichen Kosteneinsparungen führte.

Im Vergleich zu Ladezonen steigert In-Process-Charging die Produktivität um 50 % bei gleichzeitiger Einsparung von 30 m² Lagerfläche. - © MHP A Porsche Company
Im Vergleich zu Ladezonen steigert In-Process-Charging die Produktivität um 50 % bei gleichzeitiger Einsparung von 30 m² Lagerfläche. © MHP A Porsche Company

Für Unternehmen bedeutet dies eine signifikante Effizienzsteigerung in der Produktion, eine drastische Senkung der Betriebskosten und eine optimierte Flächennutzung – entscheidende Wettbewerbsvorteile in einem zunehmend automatisierten Umfeld. In der Simulation wurde ermittelt, dass durch In-Process-Charging 30 m² der ursprünglich durch Ladebereiche blockierten Bodenfläche eingespart und in Lagerfläche umgewidmet werden können. Im konkreten Fallbeispiel kann nun ein Hochregallager mit ca. 290 m² Lagerfläche errichtet werden.

Mit der Einführung der kabellosen Ladetechnologie können Unternehmen ihren Fuhrpark verkleinern, die Nutzung ihrer Ressourcen optimieren und gleichzeitig die Sicherheit am Arbeitsplatz erhöhen, indem unnötiger Verkehr und Kreuzungskontakte minimiert werden. Durch die Ladestrategie werden jährlich 1.300 km an Wegstrecken eingespart, mehr als 5.000 Stunden an Standzeiten aufgrund von Ladepausen vermieden und 10.900 Kreuzungskontakte zwischen Mitarbeitern und Fahrzeugen verhindert.

„Die Studie von MHP und PohlCon liefert überzeugende Belege dafür, dass induktives Laden nicht nur eine technologische Spielerei, sondern ein echter Effizienztreiber in der modernen Produktionslogistik ist“, ordnet Julian Seume, Geschäftsführer von Wiferion - a PULS business unit, die Ergebnisse ein. "Unternehmen, die diese bahnbrechende Technologie implementieren, sichern sich nicht nur sofortige Produktivitätsgewinne und Kostensenkungen, sondern positionieren sich zugleich als Vorreiter in der nächsten Welle der Automatisierung.“

Auf dem Mobile Robotics Summit am 09. und 10.10.2024 in Düsseldorf können Sie Interessenten live von den Vorteilen der Implementierung von Wireless Charging für mobile Robotersysteme in Unternehmensabläufen überzeugen.

Die Studie können Sie sich nachfolgend als PDF-Datei herunterladen:

(Quelle: Presseinformation von Wiferion - a PULS business unit)

Schlagworte

FTSInduktives LadenProduktionslogistik

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