Erfolgreicher Auftakt für die Intralogistik- und Verpackungsbranche in der Metropolregion Rhein-Ruhr: 3.660 qualifizierte Fachkontakte verzeichneten die über 90 Aussteller der Logistics & Automation plus Empack Special am 25. und 26. Februar 2026 in Dortmund. Gemeinsam mit den Parallelmessen maintenance – Leitmesse für industrielle Instandhaltung – sowie Pumps & Valves kamen 9.036 Fachbesucher in drei Hallen zusammen – ein neuer Besucherrekord für die Veranstaltungen am Dortmunder Messestandort.
Nicht nur die Kennzahlen unterstreichen den Erfolg der Veranstaltung – auch die Stimmung in den Hallen war durchweg positiv. Die Investitionsbereitschaft in der Intralogistik ist spürbar hoch. Viele Fachbesucher reisten mit konkreten Projektvorhaben nach Dortmund und suchten gezielt den Austausch mit Lösungsanbietern. Entsprechend zufrieden zeigen sich die Aussteller zum Abschluss der Messe.
Thomas Birkhäuer, B&K Fördertechnik: „Für uns war die Logistics & Automation 2026 ein voller Erfolg. Wir konnten zahlreiche qualifizierte Kontakte generieren und verzeichnen bereits jetzt eine Vielzahl konkreter Anfragen. Besonders überzeugt hat uns die hohe Fachkompetenz der Besucher und die Qualität der Gespräche – unsere Erwartungen wurden deutlich übertroffen.“
Breite Zustimmung von Ausstellern und Besuchern
Auch die Erstaussteller bestätigen die hohe Relevanz des Formats. Holger Schmalz, Martor: „Wir sind positiv überrascht von der starken Resonanz. Das Publikum war ausgesprochen fachkundig und bestens vorbereitet – darunter auch zahlreiche potenzielle Neukunden, die bislang noch keinen Kontakt zu Martor hatten. Genau diese Zielgruppe wollten wir erreichen. Entsprechend zufrieden blicken wir auf viele vielversprechende Erstkontakte und ein aussichtsreiches Nachmessegeschäft.“
Die beiden Statements stehen exemplarisch für das einhellig positive Fazit von Ausstellern, Besuchern und Veranstalter: Die Logistics & Automation hat ihre Rolle als zentraler Treffpunkt der Intralogistik in Nordrhein-Westfalen erneut bestätigt. Die Messe erwies sich einmal mehr als etablierte Plattform für Innovation, Austausch und konkrete Geschäftsanbahnung in der Region.
Christian Peters, Papierverarbeitung Peters: „Wir konnten unsere Industrieetiketten, Banderolen und Verpackungsbecher praxisnah präsentieren und im direkten Austausch mit Fachbesuchern zeigen, was heute technisch und qualitativ möglich ist. Wir haben zahlreiche neue Kontakte geknüpft und konkrete Projekte angestoßen – die Messe war für uns ein voller Erfolg.“
Daniel Strauß, Vertriebsbeauftragter, Strenge GmbH & Co. KG: „Die Logistics & Automation Dortmund mit dem Empack Special fühlt sich wie ein regionaler Branchentreff an. Übersichtlich, professionell organisiert und mit spürbar hoher Gesprächsqualität.“
Wissenstransfer und Fachdialog im Rahmenprogramm
Die beteiligten Institutionen und Netzwerke, die sich als Aussteller und in kuratorischer Funktion eingebracht haben – darunter das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik, das Kompetenznetz Logistik NRW sowie die Universität Duisburg-Essen – ziehen ebenfalls eine positive Bilanz. Sie nutzten die Veranstaltung gezielt zur Vernetzung von Forschung, Wirtschaft und Anwendern und unterstreichen die wachsende Bedeutung des Standorts Dortmund für die Intralogistik- und Verpackungsbranche.
Ein besonderer Publikumsmagnet im stark frequentierten Rahmenprogramm war die Podiumsdiskussion „KI in der Verpackungs- und Intralogistik: Von der Wissenschaft in die Praxis“. Vertreter aus Forschung und Industrie – darunter das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik, SSI-Schäfer sowie das Kompetenznetz Logistik.NRW – diskutierten konkrete Anwendungsfälle, regulatorische Rahmenbedingungen und die Herausforderungen der Implementierung im betrieblichen Alltag. Vertiefende Einblicke in ein hochaktuelles Spannungsfeld gaben Janine Elter vom Kompetenznetz Logistik.NRW und Dr. Ralf Kollmann von Fides IT Consultants mit ihrem Vortrag „Zwischen Regulierung und Revolution: Künstliche Intelligenz und Cybersicherheit im Jahr 2026“. Sie beleuchteten insbesondere die Wechselwirkungen zwischen technologischem Innovationsdruck, IT-Sicherheitsanforderungen und regulatorischen Vorgaben.
Mit strategischem Blick auf mittelständische Unternehmen widmeten sich Prof. Dr.-Ing. Bernd Noche von der Universität Duisburg-Essen der Frage „Nachhaltigkeitspflicht oder Wettbewerbsvorteil? Die Zukunft der Logistik-KMU“. Ergänzend dazu gab Claudia Schuh von Prodinger Verpackung einen praxisnahen Überblick über die Anforderungen und Auswirkungen der neuen EU-Verpackungsverordnung PPWR. Auch der unmittelbare Praxisbezug kam nicht zu kurz: In einer Testarea konnten Besucher Exoskelette verschiedener Hersteller selbst erproben. Die Demonstrationen zeigten anschaulich, wie sich Hebe- und Tragetätigkeiten im innerbetrieblichen Materialfluss ergonomischer gestalten und körperliche Belastungen nachhaltig reduzieren lassen.
Synergien durch integriertes Messekonzept
Starke Impulse setzte das Messe-Setting. Die inhaltliche Nähe der Themenfelder zahlte sich aus und sorgte für zusätzliche Reichweite sowie neue Besucherpotenziale. Maria Soloveva, Projektleiterin Easyfairs Messen: „Diese Kombination schafft echten Mehrwert. Insbesondere zwischen Intralogistik und Instandhaltung konnten wir deutliche Synergien feststellen. Aussteller beider Bereiche erreichten neue Zielgruppen und profitierten von einer erweiterten fachlichen Schnittmenge.“ Insgesamt verzeichnete der Messeverbund mehr als 9.000 Fachbesucher aus unterschiedlichsten Industriezweigen und bestätigte damit die Attraktivität des integrierten Konzepts.
Konsequent wird die Vierer-Kombination auch 2027 fortgeführt. Die nächsten Veranstaltungen in Dortmund finden am 24. und 25. Februar 2027 statt – mit einem erweiterten Fokus auf Industrie- und Transportverpackungen und einer deutlich größeren Empack-Präsenz. Bereits zuvor gastiert das Messeduo am 2. und 3. Juni 2026 in der Logistikmetropolregion Hamburg und setzt dort die erfolgreiche Branchenplattform fort.
(Quelle: Easyfairs Deutschland GmbH)
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