Unternehmen
Copyrigt: Heli
09.12.2024

Ein Full-Liner stellt sich in Friedberg neu auf

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STAPLERWORLD

Heli baut seine Präsenz in Deutschland aus

Im September eröffnete in Friedberg, 25 km nördlich von Frankfurt, das neue europäische Heli-Headquarter auf einer Fläche von 11.000 Quadratmetern für Büros, Ersatzteillager und Stapler-Lager. Mit diesem Schritt will der chinesische Anbieter seine Präsenz in Deutschland und Europa stärken und ausbauen.

Marco Hauk, bekannt durch seinen Heli-Handelsbetrieb in Mannheim, wird künftig den Vertrieb in Deutschland sowie das Business Development in Friedberg verstärken. „Besonders wichtig ist ein dichtes Händlernetz für Heli. Da viele eingeführte Betriebe auf der Suche nach neuen Handelspartner sind und wir ein echter Vollsortimenter im Volumensegment sind, haben wir gute Karten“, so Hauk im Gespräch mit der STW-Redaktion. Frontstapler und Lagertechnik sind die wichtigsten Umsatzbringer für das Unternehmen Heli. Hubarbeitsbühnen werden derzeit weniger forciert. Besonders wichtig für Heli ist das OEM-Geschäft. In Deutschland tritt die Nummer sieben der Weltrangliste mit ihrem neuen Headquarter nun selbstbewusst auf.

„Auch das Thema Automatisierung ist bei uns angekommen, wir haben bereits Hoch- und Niederhubwagen sowie Schubmaststapler erfolgreich zu FTS-Geräten umgebaut. Auf der LogiMAT 2025 werden wir unsere für Europa konzipierten Fahrzeuge live demonstrieren und der Verkauf startet in 2025 mit aller Macht“. Dass chinesische Anbieter im sensiblen Automatisierungsgeschäft Fuß fassen ist nur eine Frage der Zeit, denn sobald die fernöstlichen Maschinen mit den in Mitteleuropa gebräuchlichen ERP-/CR-Systemen reibungslos kommunizieren, steht deren Verbreitung kaum etwas im Wege. Hauk setzt auf die direkte Betreuung der Kunden. Lokale Händler übernehmen den Service an der FTS-Stapler-Hardware. Denn die oft gehörte Aussage, dass Automatikgeräte keine Wartung benötigen, weil sie kollisionsfrei durch die Hallen rauschen ist eine Mär. Fahrwerke, Batterien, Hubgerüste, Sensoren und andere sensible Komponenten benötigen doch menschliche Zuneigung um reibungslos zu funktionieren.

Aktuell sind in Deutschland elf Händler an Bord. Yang Anguo, General Manager der Anhui Forklift Group: „Wir streben nach deutlich größeren Marktanteilen. Wir folgen dem Weg, mit Qualitätsprodukten nach außen zu gehen, mit umfassender Integration nach innen zu gehen und mit globalen Aktivitäten nach oben zu gehen.“

Im September 2024 war die inoffizielle Eröffnung für geladene Gäste angesetzt. Mehrere hundert Gäste, die aus Argentinien, Polen oder direkt aus China angereist waren, erfuhren aus erster Hand, was der größte chinesische Anbieter von Flurförderzeugen plant. Wichtiges Ziel: Der Aufbau des europäischen Forschungs- und Entwicklungszentrums um den Puls direkt am Markt zu haben, der sich bekanntermaßen sehr vom chinesischen Markt unterscheidet. Zu den Ehrengästen zählten der chinesische Vizekonsul Peng Fei Wu vom Generalkonsulat Frankfurt, IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Matthias Leder, die Erste Kreisbeigeordnete Birgit Weckler (CDU) und Friedbergs Bürgermeister Kjetil Dahlhaus. Heli hätte sich keinen besseren Ort für die Europazentrale aussuchen können, sagte Dahlhaus. Er führte aus: „Friedberg hat Ihnen so viel zu bieten. Wir haben genügend Platz für Ihre Bedürfnisse; sind offen, mit Ihnen kreative Wege zu gehen und der Flughafen in Frankfurt ist in einer guten halben Stunde erreichbar.“ Dahlhaus erwähnte die starke Bildungsstruktur in Friedberg mit vielen Schulen und der Technischen Hochschule Mittelhessen mit interessanten Studiengängen wie ­Wirtschaftsingenieurwesen, Elektro- und Informationstechnik, Maschinenbau und Mechatronik.

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AutomatisierungEntwicklungFlurförderzeugeForschungFTSHandelLagertechnikMaschinenbauSchubmaststaplerSensorSensorenStaplerUmsatz

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