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Der Roboterarm des KMR iisy CR läuft auf dem neuen, skalierbaren und flexibel anpassbaren Betriebssystem iiQKA.OS2 mit vollständigem Virtual Robot Controller (VRC). - Bild: KUKA
08.07.2025

KUKA präsentiert neue AMR-Variante

Mit dem neuen KMR iisy CR präsentiert KUKA seinen vielseitigen autonomen mobilen Roboter (AMR) als Variante für den Reinraum in den Traglastklassen 11 und 15 Kilogramm. Die Cleanroom-Modelle wurden vom Fraunhofer Institut zertifiziert und erfüllen die Anforderungen der ISO-Reinraumklasse 3 nach DIN EN ISO 14644-1.

Bestehend aus einer mobilen Plattform und dem integrierten Sechs-Achs-Roboter LBR iisy CR ist der KMR iisy CR dank partikel- und emissionsarmer Beschaffenheit sowie ESD-Zertifizierung die optimale Lösung für den Reinraum. Nach schneller und einfacher Installation setzt er Pick-and-Place-Anwendungen, Materialtransporte oder Palettieraufgaben effizient und kostengünstig um – in der Halbleiterproduktion, aber auch in anderen Bereichen der Elektronikindustrie.

Im Rahmen der Zertifizierung des KMR iisy CR bestätigte das Fraunhofer Institut auch dessen elektrostatische Ableitfähigkeit und das Ausgasungsverhalten. Somit ist der AMR nachweislich geeignet für den Einsatz im Reinraum. Hier verbindet er beliebig viele Stationen ohne die Einschränkungen herkömmlicher Materialtransportlösungen.

Zudem kann er schnell zwischen unterschiedlichen Produkten wechseln, was kleine Chargen zu wettbewerbsfähigen Preisen ermöglicht.

Zukunftsweisendes Zusammenspiel von Hard- und Software

Während der KMR iisy CR auf die bewährte, KI-basierte Softwarelösung KUKA.AMR Fleet als Flottenmanager aller AMRs von KUKA zurückgreift, läuft der Roboterarm bereits auf dem neuen iiQKA.OS2. Das skalierbare, flexibel anpassbare Betriebssystem mit vollständigem Virtual Robot Controller (VRC) ist KI-fähig, cyber-resilient und durch seine Konformität mit der neuen ISO 10218 Norm ideal gewappnet für die digitale Fertigung der Zukunft.

Somit kommen nicht nur die Hardware, sondern auch die Software unter der Haube des KMR iisy CR aus dem Hause KUKA, was eine direkte Abstimmung aufeinander ermöglicht. Steuern lässt sich der neue KMR iisy CR wahlweise entweder mit dem KUKA smartPAD pro oder mithilfe des KUKA smartPLUG, bei dem Anwender via USB-Schnittstelle ihre eigenen Bediengeräte, wie z.B. Tablets, anschließen können.

Praktisch bei der Steuerung mit smartPAD pro: Es lässt sich flexibel aus der integrierten Halterung entnehmen, was für den Bediener ergonomische Vorteile mit sich bringt und insbesondere bei Flotten mit mehreren KUKA AMRs Kosten spart, da nicht jede Maschine ein eigenes Bediengerät benötigt.

Optimaler Kosten-Nutzen-Effekt für sensible Produktionen

Speziell entwickelte Dichtungen an allen sechs Achsen des Roboterarms garantieren die geringen Partikelemissionen, die zur Einhaltung der ISO Reinraumklasse 3 vorgeschrieben sind. Darüber hinaus besteht der Roboter aus reinraumtauglichen Materialien, um Ausgasungen von Ammoniak oder Kohlenwasserstoffgasen auf ein Minimum zu reduzieren.

Die Ableitfähigkeit des gesamten Roboters ist nach DIN EN 61340 gewährleistet, sodass empfindliche Bauteile nicht durch elektrostatische Entladung beschädigt werden. Nach Fertigstellung wird der Roboter nochmals unter Reinraumbedingungen gereinigt, bevor er seinen Weg zum Kunden antritt.

Mithilfe einer speziellen Verpackung für Reinraummaschinen wird gewährleistet, dass während des Transports keine Partikelkontamination erfolgt. Die Oberflächen des Roboters sind widerstandsfähig gegenüber gängigen Reinigungschemikalien.

Neue Maßstäbe für die Halbleiterproduktion

Durch flexible Umrüstmöglichkeiten lohnt sich der Einsatz des KMR iisy CR sowohl bei hohen wie bei geringen Stückzahlen, zum Beispiel bei der Herstellung von Halbleitern und Elektronikkomponenten. Einige der Applikationen, bei denen der mobile Reinraumroboter eingesetzt wird, sind die sichere Handhabung von FOUPs (Front Opening Unified Pods), SMIF PODs oder offenen Kassetten.

Optional ist der KMR iisy CR mit den für die Halbleiterindustrie standardisierten Schnittstellen E82 und E84 lieferbar, die eine unkomplizierte Integration in ein bestehendes Material Control System ermöglichen.

(Quelle: KUKA)

Schlagworte

AMRFTSKIProduktionSoftwareSteuerungTransportTransporteVerpackungWasserstoff

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