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Auf der automatica 2025 in München präsentiert ABB Robotics ihre Vision von Vielseitigkeit und Autonomie in der Industrierobotik, darunter den autonomen mobilen Roboter (AMR) Flexley Mover P603 mit Visual-SLAM-Technologie - Bild: ABB
15.07.2025

ABB zeigt kompakten KI-gestützten AMR

Mit der Einführung des Plattform-AMR Flexley Mover P603 erweitert ABB ihr Portfolio an KI-gestützten autonomen mobilen Robotern. Der P603 bietet eine Traglast von bis zu 1.500 kg und ist das kompakteste Modell seiner Klasse.

Er ist darauf ausgelegt, die Effizienz in der Intralogistik zu steigern und kombiniert kompaktes Design mit KI-gestützter Visual-SLAM-Navigation und der neuesten Version der Software AMR Studio. Die Software erlaubt die Integration verschiedener Module in den AMR und ermöglicht so eine maximale Flexibilität.

Marc Segura, Leiter der Robotics-Division von ABB, erklärt:
„Unsere autonomen mobilen Roboter verbinden 3D-Bildverarbeitung mit autonomer Bahnplanung, um unseren Kunden ein unübertroffenes Paket zu bieten: Roboter, die sehen, fühlen und denken. Unser Technologiesprung bringt ein neues Maß an Intelligenz, Anpassungsfähigkeit und Benutzerfreundlichkeit in die Intralogistik.

Für Fertigungsunternehmen, Automobilhersteller und Logistikdienstleister bedeutet dies sicherere, intelligentere Arbeitsabläufe mit minimaler Komplexität und eine Transformation mit sofortiger Wirkung.“

Der AMR P603 ist Teil einer neuen Ära der autonomen vielseitigen Robotik (Autonomous Versatile Robotics) von ABB, in der Roboter in der Lage sind, nahtlos, in Echtzeit und mit minimalem Aufwand zwischen Aufgaben hin- und herzuwechseln.

Mit seiner KI-gestützten Visual-SLAM-Navigation ist der AMR P603 nicht nur intelligenter, schneller und sicherer (er erfüllt die Normen ISO 3691-4 und ANSI 56.5), er zeichnet sich auch durch eine branchenweit führende Agilität und Positioniergenauigkeit von fünf Millimetern aus und benötigt weder Reflektoren noch Veränderungen der Infrastruktur.

Unterstützung einer Vielzahl von Lasttypen

Dank seines bidirektionalen Differentialantriebs bewegt er sich geschmeidig in engen Produktions- und Lagerumgebungen, während integrierte Lastsensoren für optimale Stabilität und Sicherheit beim Transport sorgen. Mit seiner Agilität und Kompaktheit eignet sich der P603 ideal für Anwendungen in der Intralogistik, zum Beispiel in den Bereichen End-of-Line, Goods-to-Robot, Linienbeschickung, Verkettung von Fertigungsprozessen und Kitting.

Er unterstützt eine Vielzahl von Lasttypen und -abmessungen einschließlich offener und geschlossener Paletten, Containern, Racks und Trolleys, die alle mit einem einzigen AMR und flexibel konfigurierbaren Aufsatzmodulen bewältigt werden können. Der AMR P603 ist modular konzipiert und lässt sich problemlos mit verschiedenen Aufsatzmodulen an unterschiedliche Lasttypen anpassen.

Das neueste Upgrade von AMR Studio unterstützt eine schnelle Einrichtung und einfache Anpassung und ermöglicht Systemintegratoren und Endnutzern das Erstellen und Bearbeiten von Anwendungen mithilfe von Drag-&-Drop-Tools. Mit diesen und weiteren Funktionen wie einer intuitiven No-Code-Programmierung reduziert AMR Studio die Inbetriebnahmezeit um bis zu 20 Prozent.

Ebenfalls integriert ist die ABB-Software Fleet Manager, die die Koordination mehrerer AMR in großen und dynamischen Produktionsumgebungen in Echtzeit erlaubt.

Intelligente Navigation, kompakter Fußabdruck

Dank KI-gestützter Visual-SLAM-Navigation ist der P603 in der Lage, autonom in dynamischen Industrieumgebungen zu navigieren, ohne auf physische Führungen angewiesen zu sein. Das innovative Fahrwerk minimiert die Anforderungen an die Bodenbeschaffenheit, sodass der AMR sowohl in Bereichen mit glatten als auch mit weniger idealen Böden einsetzbar ist.

Die integrierte Lastsensorik mit Schwerpunktüberwachung trägt zusätzlich zur Verbesserung der Laststabilität und Produktivität bei. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 2 m/s und einer Einsatzbereitschaft von 24/7 ist der P603 um zehn Prozent schneller als durchschnittliche SLAM-basierte AMR.

ABB wird sich künftig weiter darauf konzentrieren, ihre hochpräzise Hardware mit künstlicher Intelligenz und Software zu kombinieren, um die Autonomie und Vielseitigkeit ihrer Lösungen weiter zu erhöhen.

(Quelle: ABB Robotics)

Schlagworte

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