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25.09.2025

Neuer D-Bot MAR macht Materialfluss flexibel

Wenn Paletten zum Bottleneck werden, ist die gesamte Produktion betroffen. Viele kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) kennen dieses Problem: Transportwege sind zeitaufwendig, Personalressourcen knapp, Fördertechnik oft zu starr für wechselnde Anforderungen. Während Konzerne bereits auf hochautomatisierte Systeme setzen, fehlte KMUs bislang eine flexible und bezahlbare Lösung. Mit dem neuen D-Bot MAR bringt Delta nun eine mobile Roboterplattform auf den Markt, die genau diese Lücke schließen soll.


Mobile Intralogistik neu gedacht

Der D-Bot MAR wurde in Deutschland entwickelt und montiert – mit einem klaren Ziel: die Materialversorgung in Werkhallen agil und zuverlässig zu gestalten. Mit einer Tragfähigkeit von bis zu 500 Kilogramm und einer Hubhöhe von 55 Millimetern eignet er sich ideal für den Transport von Europaletten. Entscheidend ist jedoch nicht allein die Kraft, sondern die Fähigkeit, ohne aufwändige Umbauten in bestehende Strukturen integriert zu werden. Für KMU bedeutet das eine Automatisierungslösung, die keine zusätzlichen Leitpfade oder baulichen Anpassungen erfordert.


Autonome Navigation und intelligente Vernetzung

Die Navigation übernimmt ein 360°-Laserscanner, der die Umgebung kontinuierlich erfasst und es dem Roboter erlaubt, dynamisch auf Hindernisse zu reagieren. Über die VDA-5050-Schnittstelle lässt sich der D-Bot MAR in gängige Flottenmanagementsysteme einbinden. In Kombination mit der Orchestrierungssoftware des Partners Navitec entsteht ein durchgängiges System, in dem mehrere mobile Roboter koordiniert zusammenarbeiten. Dadurch werden Materialflüsse transparent, flexibel steuerbar und lassen sich jederzeit an veränderte Produktionsanforderungen anpassen.


Sicherheit und Verfügbarkeit im Alltag

Sicherheit ist im direkten Zusammenwirken von Mensch und Maschine entscheidend. Der D-Bot MAR ist deshalb so konzipiert, dass er Hindernisse sofort erkennt und reagiert, bevor gefährliche Situationen entstehen können. LED-Anzeigen geben dabei jederzeit Auskunft über den aktuellen Status. Ergänzt wird dies durch ein optionales induktives Ladesystem. Statt längerer Ladezyklen an stationären Punkten erfolgt das Laden automatisch während kurzer Haltephasen, beispielsweise beim Warten an einem Förderband oder bei einem Übergabepunkt im Materialfluss.


Einstieg ohne Hürden für KMU

Gerade für kleinere Betriebe ist die einfache Handhabung ein entscheidender Faktor. Der D-Bot MAR lässt sich in kurzer Zeit in Betrieb nehmen und wächst bei Bedarf mit den Anforderungen. Unternehmen können mit einem einzelnen Gerät starten und später auf eine ganze Flotte erweitern. Mitarbeitende werden von monotonen Transportaufgaben entlastet und können ihre Zeit für wertschöpfendere Tätigkeiten einsetzen. So trägt die mobile Robotik nicht nur zu höherer Effizienz bei, sondern steigert auch die Attraktivität des Arbeitsplatzes.


Ein Baustein für die Fabrik der Zukunft

Michael Mayer-Rosa, Head of Intelligent Robot System (IRS) und Senior Director, Industrial Automation Business Group, Delta Electronics EMEA: „Mit dem D-Bot MAR zeigen wir, wie mobile Robotik die Intralogistik gerade in kleinen und mittelständischen Unternehmen transformieren kann. Das System verbindet Effizienz mit Flexibilität und ist ein zentraler Baustein unserer Vision einer intelligenten, nachhaltigen Fertigung.“

Der D-Bot MAR verdeutlicht, dass mobile Robotik längst nicht mehr nur für Großkonzerne gedacht ist. Ob Palettenbewegung, Just-in-Time-Versorgung oder kurzfristige Transportaufträge – er macht Prozesse agiler, sicherer und planbarer. Für KMUs öffnet sich damit der Weg in eine neue Ära der Intralogistik, in der Flexibilität und Wirtschaftlichkeit Hand in Hand gehen.

(Quelle: DELTA Electronics (Germany) GmbH)

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AMRAutomationAutomatisierungFlottenmanagementFTSIntralogistikKIKMULogistikMaterialflussMobile RoboterNavigationProduktionRobotikSoftwareTransportTransporteUnternehmen

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