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Bild: Linde Material Handling
29.06.2026

Linde erweitert Kundenportal um KI Funktion

Die digitale Kundenplattform „myLinde“ bündelt alle wichtigen Flottenmanagement- sowie Sicherheits- und Energielösungen von Linde Material Handling (MH) und erleichtert Intralogistikverantwortlichen damit die Verwaltung und Steuerung von Flurförderzeugen. Schritt für Schritt wird das cloudbasierte Webportal erweitert. Aktuelles Beispiel ist eine neue KI-Funktion, mit der Nutzer beispielsweise Fragen zu den eingesetzten Fahrzeugen, deren Auslastung oder auch Schockereignissen in natürlicher Sprache stellen können. Der Algorithmus wertet die in myLinde verfügbaren Daten aus und erstellt kontextbasierte Antworten oder visualisiert die Ergebnisse in Tabellen und Diagrammen.

Digitales Flottenmanagement ist ein regelrechter Effizienzbooster, denn es reduziert den Verwaltungs- und Steuerungsaufwand für Personal und Fahrzeuge, sorgt für transparente Prozesse, legt Optimierungspotenzial offen und sorgt auf diese Weise für Kosteneinsparungen und hohe Fahrzeugverfügbarkeit. Nicht zuletzt werden auch die Nerven der Intralogistikverantwortlichen geschont – beispielsweise zu Stoßzeiten, wenn Lkw in kürzester Zeit be- und entladen werden müssen oder Komponenten und Teile just in time an die Montagebänder gelangen sollen. Dann zahlt sich gute Vorarbeit aus. Entsprechende Fahrer und Flurförderzeugmodelle sind verfügbar, Batterieladezyklen und Ladedauer sorgen für hohe Verfügbarkeit der Fahrzeuge und in Bereichen mit hohem Personen- und Fahrzeugaufkommen gibt es besondere Sicherheitsvorkehrungen.

Tobias Klein, Portfoliomanager bei Linde MH: „Flottenmanager haben mit einer steigenden Flut an Daten und Informationen Schritt zu halten. Anwendungen wie myLinde helfen, den Überblick zu behalten und faktenbasierte Entscheidungen zu treffen.“

Über das Webportal erreichen die Nutzer verschiedene Bereiche: Flottenmanagement, Batterielademanagement und betriebliches Sicherheitsmanagement. Zudem sind Betriebsanleitungen und Ersatzteilkataloge online verfügbar.

Tobias Klein: „Das Log-in erfolgt weltweit via Webbrowser per Single Sign-on“.


Kundenportal bündelt verschiedene Anwendungen

Das Herzstück von myLinde ist das Flottenmanagement mit den Abschnitten Zugangskontrolle, Fahrer- und Fahrzeugverwaltung, Pre-Op(erational)-Check, Management von Schockereignissen und Flottenanalyse.

Tobias Klein: „Schon bei kleineren Flurförderzeugflotten ergeben sich durch die Digitalisierung spürbare Effizienzsteigerungen. Beispielsweise, wenn Zugangsberechtigungen mit wenigen Klicks geändert oder Informationen zu Fahrern und Fahrzeugen einfach dupliziert werden können“.

Fällige Schulungen, Wartungen oder die Entwicklung von Schocks werden je nach benutzerdefinierter Einstellung bereits auf dem Startbildschirm angezeigt.

Tobias Klein: „Kunden, die myLinde bereits im Einsatz haben, loben vor allem die übersichtliche, selbsterklärende Benutzeroberfläche. Dadurch ist auch der Schulungsaufwand gering.“

Große Bedeutung hat zudem der Datenschutz: Personendaten sind nur für spezifische Anwendergruppen einsehbar, die Daten werden auf Servern in Europa gespeichert, und es kommen die hohen Sicherheitsstandards der ISO-27001-Zertifizierung zur Anwendung, die sämtliche Unternehmensdaten vor unberechtigtem Zugriff schützen.

Das zweite Modul von myLinde zielt auf eine Steigerung der betrieblichen Sicherheit mithilfe des Assistenzsystems Linde Safety Guard. Dabei werden Staplerfahrer und Fußgänger über festinstallierte oder mobile Einheiten voreinander gewarnt. In myLinde können die im System gesammelten Daten zu stattgefundenen Beinahe-Unfällen oder Bereichen mit hohem Unfallpotenzial nun ausgewertet und über individuell konfigurierbare Dashboards angezeigt werden, um Mitarbeiter für erkannte Gefahrensituationen zu sensibilisieren und Unfällen im Betrieb zielgerichtet vorzubeugen.

Mit dem dritten Modul verschaffen sich die Flottenverantwortlichen einen Überblick über die vorhandene Batterieladeinfrastruktur und deren Auslastung. Mit wenigen Klicks lassen sich Ladelimits festlegen oder Fahrzeuge und Ladegeräte priorisieren, um Stromlastspitzen zu vermeiden und Energiekosten zu senken sowie die Verfügbarkeit erstrangiger Stapler sicherzustellen.


Neue Funktion myLinde AI

Mit der neuen KI-Funktion in myLinde wird das Erstellen von Analysen und Auswertungen weiter vereinfacht. Statt Analysetools mit Daten zu füttern, brauchen Nutzer des Webportals nur noch Anweisungen oder Fragen zu formulieren: „Erstelle mir eine Tabelle mit den Betriebsstunden aller Stapler in der letzten Woche“ oder „Wie hoch waren die jeweiligen Fahr- und Hubanteile pro Stapler?“ oder „Generiere eine Übersicht mit allen Schockereignissen pro Tag“.

Tobias Klein: „Informationen aus verschiedenen Datenquellen zusammenzutragen ist mühsam, die wenigsten Menschen machen das gerne. Durch die Chatfunktion ‚myLinde AI‘ wird das in Kürze sehr viel einfacher und komfortabler.“

(Quelle: Linde Material Handling)

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AnalyseDigitalisierungEntwicklungFlottenmanagementFlurförderzeugeIntralogistikKILKWLogistikMontageStaplerStaplerfahrerSteuerungUnternehmen

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